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#10 Weisse Farbe für den bleichen Täfer

  • Autorenbild: Simon Glauser
    Simon Glauser
  • 15. Juni 2017
  • 1 Min. Lesezeit

Seit dem letzten Blogeintrag habe ich wohl gegen 40m2 Täfer verlegt. Der anspruchsvollste Teil war sicher die gewölbte Decke. Der Entscheid, dafür einen günstigen Täfer zu verwenden, hat dieses Vorhaben nicht vereinfacht. Die Qualität der Paneelen war teilweise so schlecht, dass ich sie gar nicht benutzen konnte. Leider ist mir die Verarbeitung in der Folge nicht ganz überall optimal gelungen. Vielleicht werde ich das noch mit Spachtelmasse verbessern können. Auf der Kopfseite habe ich nun endlich auch das Sprossenfenster eingebaut.

Bereits vor Abschluss der Täferarbeiten habe ich mit den Malerarbeiten begonnen. Ich habe mich entschieden, das Täfer nicht zu lasieren, sondern ganz in weiss zu streichen. Dabei bleibt zwar die Formstruktur der Täfelung erhalten, nicht aber die Zeichnung des Holzes selbst. In einem ersten Test habe ich für die Dachlukarne einen weissen Acryllack verwendet. Nach zwei Anstrichen ist dieser volldeckend und das Ergebnis passt mir eigentlich gut. Allerdings ist diese Farbe relativ teuer (ca. 40 Franken für 25m2). Daher habe ich mich auf die Suche nach Alternativen gemacht und bin mit herkömmlicher Innendispersion fündig geworden. Auch hier reichen zwei Anstriche für eine deckend weisse Fläche. Zudem hat sie eine etwas raue Struktur erhalten, die aus meiner Sicht optimal zum geplanten Landhausstil passt. Der Abrieb hält sich in Grenzen, allerdings ist die Stossfestigkeit nicht allzu gut. Mal schauen, wie sich das bewährt.


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